Billigflüge nach China mit Lufthansa
Lufthansa bietet insgesamt 58 Flüge pro Woche zwischen Deutschland und China.

44 wöchentliche Flüge nach China und 14 wöchentliche Flüge nach Hongkong. Angeflogen werden die Ziele Peking, Shanghai, Guangzhou, Hongkong, Nanjing und Shenyang. Hier finden Sie unsere günstigsten Billigflüge nach China mit Lufthansa.


Lufthansa ist eine der wenigen Fluggesellschaften, die auf ihren Flügen von und nach China auch chinesische Flugbegleiter an Bord haben. Sie sprechen Englisch, Mandarin und Kantonesisch und können bei der Auswahl der Speisen, bei Zeitungen und Zeitschriften sowie beim Videoangebot auf die besonderen Interessen der chinesischen Kunden eingehen. Den Gästen aus China wird zudem mit einem speziellen Welcome Service ein ganz besonderer Empfang in Frankfurt und München geboten: Mitarbeiter geben in der jeweiligen Landessprache Auskünfte und Hilfestellungen. Die ersten chinesischen Flugbegleiter wurden bereits im Jahr 2000 in Frankfurt ausgebildet. Über 200 Chinesinnen und Chinesen sind auf den Lufthansa-Flügen nach und von China im Einsatz.
Lufthansa fliegt schon seit 1926 nach China
„Wir wollten nach China“, schrieb Max Springweiler, ein damals junger Lufthansa Bordfunker, der am Aufbau des zivilen chinesischen Luftverkehrs beteiligt war, in seinen Lebenserinnerungen.
Die Entwicklung einer transkontinentalen Postverbindung zwischen Deutschland und Fernost gehörte von Anfang an zu den festen Zielen der Lufthansa. Weitsichtige Lufthanseaten erkannten schon vor acht Jahrzehnten das enorme Potenzial Chinas für den Luftverkehr. Und schließlich triumphierte allen politischen, technischen oder geographischen Schwierigkeiten zum Trotz der Pioniergeist über Zaghaftigkeit.
Schon wenige Monate nach der Gründung der Lufthansa am 6. Januar 1926 wurden sorgfältige Vorbereitungen für einen ersten Erkundungsflug ins Reich der Mitte getroffen.
Am Morgen des 24. Juli 1926 war es soweit: Die Lufthansa Flugzeuge D 901 und D 903 starteten zum Pionierflug nach Peking. Es war zwei Uhr nachts. Eine Junkers G 24 hob mit neun Passagieren und einer dreiköpfigen Besatzung an Bord vom Flughafen Tempelhof ab.
Eine „Lichterstraße“ wies den Piloten auch bei schlechter Witterung nach Nordosten. Über Königsberg und Smolensk wurde zunächst Moskau angeflogen. Von dort ging es am 25. Juli weiter nach Kasan, der Hauptstadt der Tartarenrepublik. Die nächste Etappe führte die Besatzung nach Krasnoufimsk.
Fortgesetzt wurde der Flug nach Krasnojarsk und Irkutsk am Baikalsee. Dort konnte die Besatzung einige Ruhetage einlegen, bis es am 13. August weiterging nach Tschita, Charbin und Mukden in der Mandschurei und die Expedition schließlich am 30. August Peking erreichte.
In 38 Tagen und mit insgesamt 15 Zwischenlandungen wurde die Strecke Berlin–Peking schließlich bewältigt. Die reine Flugzeit betrug „ nur“ 72 Stunden. Für die gleiche Strecke benötigte die Eisenbahn damals 15 und ein Dampfer 42 Tage. Heute dauert der Flug von Frankfurt nach Peking etwa neuen Stunden. Damit wurde auch der Grundstein für eine der frühesten und „erregendsten“ Kooperationen der Lufthansa gelegt.
Am 21. Februar 1930 unterzeichneten das chinesische Verkehrsministerium und die Deutsche Lufthansa einen Vertrag über die Gründung der „Europäisch-Asiatischen Luftpost-Aktiengesellschaft“ (Eurasia). Sitz der Eurasia war Nanking.
Das Kapital brachte zu einem Drittel – vor allem in Form von Flugzeugen und Materiallieferungen –Lufthansa ein. Nach fünfmonatiger Pionierarbeit startete die Eurasie am 31. Mai 1931 ihren Flugbetrieb mit der zweimal wöchentlichen Linie von Shanghai über Nanjing, Tsinanfu, Peking, Linshi nach Manchouli an der russisch-mongolischen Grenze.
Ihr Ziel war es, China flugtechnisch zu erschließen, Städte und Provinzen durch regelmäßig bediente Linien zu verbinden und so das transeurasische Verkehrsnetz zu verbessern.
Und das gelang trotz einiger Rückschläge mit nachhaltigem Erfolg: Doch die Kriegswirren machten die großen Pläne zunichte. Im November 1940 wurde der Betrieb der Eurasia eingestellt.
Während die Landverbindungen zwischen den wichtigen Zentren im Krieg zum Teil erheblich gestört waren, flogen ihre deutschen und chinesischen Piloten über die feindlichen Linien hinweg.
In den folgenden Jahre wurde es für Eurasia angesichts der politischen Lage schwieriger und gefährlicher, den Luftverkehr aufrecht zu erhalten. Fast alle Strecken mussten 1939 zeitweise oder ganz stillgelegt werden.
Fast genau 40 Jahre sollten vergehen, bis ein Flugzeug der „neuen“ Deutschen Lufthansa wieder in Peking landete. Am 7. April 1980 startete eine DC 10 der Lufthansa zum ersten Linienflug über Karachi und Bangkok nach Peking. Die wöchentliche Verbindung knüpfte an die Ostasien-Expedition von 1926 an. Auch sie stand schon unter dem Vorzeichen, neue Wege für internationale Wirtschaftsbeziehungen zu erschließen.
Text- und Bildquelle: Lufthansa













