Kompletter News-Feed http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse.html cms -db - http://cms-db.de/ Zehn Millionen Pfingstrosen in Luoyang http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/74.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/74.html#comments china henan luoyang In Luoyang findet vom 10. April bis 10. Mai eines der größten Pfingstrosenfestivals der Welt statt.

Rund zehn Millionen Pfingstrosen aus über 700 Gattungen können in den Straßen und Plätzen der alten Kaiserstadt der zentralchinesischen Provinz Henan von den Besuchern bewundert werden.

Die Stadt Luoyang kann auf eine über 1.000-jährige Geschichte in der Kultivierung von Pfingstrosen blicken. Daher findet seit 1983 in Luoyang regelmäßig das Pfingstrosenfest statt, welches bisher insgesamt 44 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland angelockt haben. Neben dem Blumenfest werden Dutzende von Handelsmessen und Kulturausstellungen veranstaltet.

In China verkörpern Pfingstrosen aufgrund seiner großen Blüten Wohlstand und Edelmut. Viele Chinesen betrachten daher die Pfingstrose als "Königin der Blumen" und als die Nationalblume von China.

Doch nicht nur aufgrund des jährlichen Pfingstrosenfestivals ist ein Besuch der Stadt Luoyang interessant. Ganz in der Nähe finden sie die Longmen-Grotten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gezählt werden. Außerdem lohnt sich ein Besuch des Shaolin-Klosters, welches seit Jahrhunderten in den Bergen um Luoyang zu finden ist.

Quelle:
Fremdenverkehrsamt der VR China
Ilkenhansstraße 6
60433 Frankfurt/Main

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Sat, 21 Apr 2012 01:46:42 +0200 74
Hangzhou wirbt auf der ITB in Berlin um Touristen aus Deutschland http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/73.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/73.html#comments china hangzhou berlin itb Die chinesische Stadt Hangzhou wirbt um Touristen aus Deutschland und Europa.

"Im Himmel ist das Paradies, auf Erden sind Hangzhou und Suzhou über alle anderen Städte erhaben". In China kennen alle dieses Sprichwort und so verwundert es nicht, dass im vergangenen Jahr 70 Millionen Touristen aus China die landschaftlich wunderschöne Stadt in der chinesischen Provinz Zhejiang als Reiseziel haben. Nun versucht Hangzhou das Potenzial ausländischer Touristen anzugehen.

Auf der soeben zu Ende gegangenen Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin bat der zweite Bürgermeister der Stadt Hangzhou, Zhang Jianting, Reiseveranstalter und Reisebüros die Stadt und das Reiseziel Hangzhou noch besser anzupreisen.

Nicht ohne Grund wirbt die Stadt am Westsee und Kaiserkanal um internationale Besucher. Hangzhou hat schön öfters Auszeichnungen als besonderes Reiseziel erhalten. Die New York Times setzte die Stadt mit auf die Liste der 41 interessantesten Reiseziele der Welt. Von der Welt Freizeitorganisation wurde Hangzhou gar als "Hauptstadt der Freizeit" gerühmt. Die Welt Tourismus Organisation (UNWTO) verlieh Hangzhou gar den Titel "Besten Touristenstadt Chinas".

Trotz aller Titel schaffte es Hangzhou bislang noch nicht, die Gunst der internationalen Touristen zu gewinnen. Nur drei Millionen internationale Touristen kamen 2011 nach Hangzhou. Dabei hat Hangzhou durchaus viel zu bieten. Die landschaftlich wunderschöne Stadt Hangzhou befindet sich im Norden der Provinz Zhejiang, einer der kleinsten und zugleich reichsten Provinzen Chinas. Sie liegt am Unterlauf des Qiantang-Flusses und am südlichen Ende des Kaiserkanals. Hangzhou ist eine weltweit bekannte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Sie liegt auf dem 30. Grad nördlicher Länge und dem 120. Grad östlicher Breite, etwa 200km südwestlich von Shanghai.

Hangzhou möchte nun das Image der Stadt verbessern und Partnerschaften mit Deutschland und Europa eingehen. Des Weiteren möchte Hangzhou sich als Messestadt durchsetzen und mehr internationale Messen anlocken.

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Mon, 12 Mar 2012 06:05:52 +0100 73
Tibet entdeckt den umweltfreundlichen Tourismus http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/72.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/72.html#comments tibet tourismus umweltschutz Das Autonome Gebiet Tibet möchte einen umweltfreundlichen Tourismus verwirklichen.

Noch nie war die Zahl der Touristen und die Gesamteinnahmen durch den Tourismus im autonomen Gebiet Tibet so hoch wie im vergangenen Jahr. Der Tourismus ist sprunghaft angestiegen. Von 2005 bis 2010 kamen insgesamt 21,25 Millionen Touristen aus aller Welt in das Autonome Gebiet Tibet. Zwischen Januar und August des vergangenen Jahres meldete das Autonome Gebiet Tibet bereits 6,2 Millionen Touristen. Auf zwölf Monate gerechnet würde dies ungefähr neun Millionen Touristen entsprechen. Nahezu die Hälfte der vorangegangenen fünf Jahre. Mit mit dem Zug kamen mehr als eine Million Touristen nach Lhasa.

In Zukunft möchte die Lokalregierung in Tibet aufgrund der Tatsache des fortwährend wachsenden Tourismus auf umweltschonende Fremdenverkehrskonzepte setzen. Dabei sollen die Hotels sowie die Verwaltungen der Sehenswürdigkeiten in Tibet einer Kontrolle angesichts der Umweltqualität unterzogen werden. Tourismusunternehmen sollen in Zukunft bei Umweltverschmutzungen zur Verantwortung gezogen werden.

Tourismus ist mittlerweile ein erheblicher wirtschaftlicher Faktor in Tibet. Während die Einnahmen aus dem Tourismus zwischen 2005 und 2010 noch bei rund 2,5 Milliarden Euro lagen, sind auch diese im vergangenen Jahr gewaltig angestiegen. Allein in den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres betrugen die Einnahmen der Tourismusbranche im autonomen Gebiet Tibet nahezu 728 Millionen Euro.

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Fri, 09 Mar 2012 04:18:24 +0100 72
China mit attraktivem Programm auf der ITB 2012 in Berlin http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/71.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/71.html#comments china itb berlin In diesem Jahr ist China mit einem attraktiven Programm auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vertreten.

Der Verantwortliche der chinesischen Delegation wird der stellvertretende Leiter des staatlichen Amtes für Tourismus der VR China, Zhu Shanzhong, sein. Zur Delegation gehören 71 Abteilungen mit insgesamt 120 Mitarbeitern aus den 20 Provinzen, Regionen und Städten Peking, Tianjin, Innere Mongolei, Heilongjiang, Shanghai, Jiangsu, Fujian, Anhui, Shandong, Henan, Hubei, Hunan, Guangdong, Guangxi, Sichuan, Shaanxi, Ningxia, Qinghai, Tibet und Xinjiang.

Das Thema 2012: "Spaß- und Wellnessreisen in China"

Als Thema für das Jahr 2012 hat das Staatliche Amt für Tourismus "Spaß- und Wellnessreisen in China" gewählt. Das Thema beinhaltet auch die Werbeslogans "Reisen, Spaß, Gesundheit", "Entspannt Reisen – Wellness genießen" und "Mit Spaß und Freude in China unterwegs – die Gesundheit im Gepäck". Das Hauptanliegen des Themenjahres 2012 ist es, die Dimension des Reisens zu erweitern und zu vertiefen. Das Staatliche Amt erhofft sich dadurch einen Tourismus anzuregen, der die geistige und körperliche Gesundheit fördert und durch den die eigene Erfahrung bereichert und das Wissen erweitert wird. Das Reisen soll dementsprechend positiv auf den ganzen Menschen und seine Persönlichkeit auswirken.

Auch auf den Reisemessen im Inund Ausland setzen die chinesischen Tourismusämter auf das Thema "Spaß- und Wellnessreisen" und organisieren zahlreiche Veranstaltungen mit vielfältigen Inhalten, um das Konzept bekannt zu machen. Dafür wurden eine Reihe entsprechender touristischer Angebote entwickelt, wie z. B. "Die fröhliche Familie", "Das Dorf als Erlebnis", "Aktiv in der Natur", "Bewegung und Fitness", "Heilbäderkur und Gesundheitspflege mit Hilfe der chinesischen Medizin", "Die chinesische Küche" und "Die chinesischen Kampfkünste", um den nach China kommenden Touristen noch mehr Auswahlmöglichkeiten bieten zu können.

Neben dem Hauptthema bieten die chinesischen Aussteller natürlich auch klassische Produkte und Routen an, wie etwa die "Reise durch Shanghai nach der EXPO", "Das Weltkulturerbe", "Die Seidenstraße", "Die drei Schluchten des Yangtse", "Die Wasserdörfer südlich des Yangtse", "Der Charme der ethnischen Minderheiten" oder "Die Schönheiten der Natur". Um dem Bedürfnis der Kunden nach individueller und vielfältiger Auswahl besser gerecht zu werden, bietet der chinesische Ausstellungsstand in diesem Jahr außerdem auch spezielle Businessreisen, Kreuzfahrten, Expeditionsreisen, kulinarische Reisen und Studienreisen an. Während der Ausstellung werden verschiedene neue Produkte und Reiserouten vorgestellt, und man darf auf ein thematisch breit gefächertes Programm mit vielen Highlights gespannt sein.

Quelle:
Fremdenverkehrsamt der VR China
Ilkenhansstraße 6
60433 Frankfurt/Main

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Tue, 06 Mar 2012 02:10:01 +0100 71
Chinesisch-Deutscher Tourismus boomt weiter http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/70.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/70.html#comments china deutschland tourismus Deutschland und China können auf eine steigende Besuchergunst des jeweils anderen Landes bauen.

Auch wenn China gewaltig am Thron des Reiseweltmeisters Deutschland rüttelt, Grund sich deshalb Sorgen zu machen gibt es nicht. Beide Länder profitieren von der Reiselust des jeweils anderen Landes gewaltig, denn beide Länder verbuchen mehr und mehr Gäste des jeweils anderen Landes.

China hat in der Besuchergunst aus Deutschland im Jahr 2011 erneut zugelegt. Im Jahr 2011 zählte China National Tourism Administration (CNTA) 637.000 Besucher aus Deutschland. Dies entspricht einem Wachstum von 4,67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. So viele Deutsche reisten noch nie nach China. Damit ist Deutschland zugleich das wichtigste Quellenland in West-Europa für Reisen in die Volksrepublik China.

Auch Deutschland kann aufgrund aktueller Statistiken auf Gäste aus dem Reich der Mitte bauen. Touristen aus China haben mit einem Zuwachs von 33 Prozent den Sprung in die Top 20-Quellmärkte für Deutschland nach Übernachtungen geschafft. Mit über 1.1 Millionen Besuchern kommen sogar mehr chinesische Touristen nach Deutschland als umgekehrt. Dabei kann sich nicht nur die Tourismus-Industrie über die Besucher aus China freuen. Chinesen kaufen auf Geschäfts- und Urlaubsreisen im internationalen Vergleich pro Kopf wesentlich mehr ein als Gäste aus anderen Ländern. Sie gehören zu den umsatzstärksten beim Tax-Free-Einkauf in Deutschland. 2010 betrug der Marktanteil 22,4 % am Gesamtumsatz bei einem Wachstum von gigantischen 90,3 % gegenüber dem Vorjahr.

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Mon, 05 Mar 2012 04:29:14 +0100 70
Swiss Air startet durch nach China http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/69.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/69.html#comments china schweiz swiss peking Seit Sonntag verbindet Swiss die Schweiz fünf bis sieben Mal pro Woche mit einem Airbus A340-300 mit Peking.

Am Sonntag den 12.02.2012 um 12:30 Uhr ist das erste Swiss Flugzeug vom Flughafen Zürich in die chinesische Hauptstadt gestartet. Die neue Direktverbindung Zürich-Peking wurde von Bundesrätin Doris Leuthard eröffnet, in Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Wirtschaft. An der Eröffnungszeremonie nahmen auch der chinesische Botschafter in der Schweiz, S. E. Wu Ken sowie Swiss Verwaltungsratspräsident Bruno Gehrig und Swiss Chief Executive Officer Harry Hohmeister teil.

Swiss verbindet die Schweiz mit Peking fünf bis sieben Mal pro Woche mit einem Airbus A340-300, der insgesamt 219 Passagieren und 18 Tonnen Fracht Platz bietet. Ab 31. Mai wird Swiss Peking täglich anfliegen. Neben Hongkong und Shanghai ist Peking die insgesamt dritte Destination, die Swiss in China bedient. "Die neue Verbindung ist ein wichtiger Schritt für uns", sagte CEO Harry Hohmeister anlässlich des Erstfluges. "Mit der Aufnahme von Peking fliegen wir nun die wichtigsten Destinationen in einem der weltweit grössten Wachstumsmärkte an. China ist sowohl für Geschäfts- als auch Freizeitreisende attraktiv, wir bieten nun ein optimales Angebot." Die Schweiz hat sich zu einem beliebten Reiseziel für Chinesen entwickelt. China hat mit 680.000 Übernachtungen im Jahr 2011 Japan als wichtigster Schweizer Tourismusmarkt Asiens abgelöst.

Der Swiss Flug LX196 startet in Zürich um 12:30 Uhr und landet am nächsten Morgen um 05:15 Uhr in Peking. Der Rückflug LX197 verlässt die chinesische Hauptstadt jeweils um 06:45 Uhr und landet am gleichen Tag um 10:40 Uhr in Zürich (Winterflugplan 2011/12).

Für den Münchner Reiseveranstalter Kaiyuan ist der neue Direktflug in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn. Non-Stop-Flüge sind bei Chinesen wesentlich beliebter als Flüge die über Knotenpunkte wie Amsterdam, London oder Dubai. "Auch für Fluggäste aus und nach Deutschland ist der Non-Stop-Flug von und nach Zürich eine Alternative zu Frankfurt und München", so Hongtu Zhou, Geschäftsführer der Kaiyuan Information & Business GmbH. "Billigflüge nach China haben einen wachsenden Bedarf", so Hongtu Zhou weiter.

Bundesrätin Doris Leuthard sagte, sie begrüsse, dass Swiss eine direkte Verbindung zwischen Zürich und Peking anbiete. Für die Beziehungen zwischen der Schweiz und China sei eine funktionierende Verkehrs-Infrastruktur zentral. Die UVEK-Vorsteherin erinnerte daran, dass allein im Sommer 2011 über 400‘000 Personen aus China die Schweiz besucht hätten und das Handelsvolumen zwischen den beiden Staaten um 11,6% auf über 15 Milliarden Franken zugenommen habe. Bundesrätin Leuthard zeigte sich bei der Eröffnungszeremonie am Flughafen Zürich-Kloten überzeugt, dass alle vom neuen Direktflug Zürich-Peking profitieren werden: "Die Swiss, Zürich-Kloten, die Passagiere, die Wirtschaft und die beiden Destinationen Schweiz und China."

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Thu, 16 Feb 2012 04:24:03 +0100 69
Deutschland ist nicht vorbereitet auf Touristen aus China http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/68.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/68.html#comments china deutschland tourismus urlauber Neue Reiselust der Chinesen rüttelt am Thron des Reiseweltmeisters Deutschland. Deutschland selbst ist als Reiseziel auf die Touristen aus dem Reich der Mitte nicht vorbereitet.

Im vergangenen Jahr haben Urlauber in Deutschland 27,4 Milliarden Euro ausgegeben. Für 2012 wird mit 28 Milliarden Euro gerechnet. Auch wenn noch der Großteil der ausländischen Urlauber aus den benachbarten Euro-Staaten kommt, der Anteil der chinesischen Touristen wächst gewaltig. Rund 60 Millionen Chinesen sind im vergangenen Jahr ins Ausland gereist. Das jährliche Wachstum dank steigender Löhne und einer stetig wachsenden Mittel- und Oberschicht liegt bei rund 20 Prozent. Schon heute belegt China damit den vierten Platz der Herkunftsländer im internationalen Tourismus.

Japanisch ist nicht Chinesisch und ein Chinese ist kein Japaner. Dies hat die deutsche Tourismusindustrie noch nicht verstanden. Weder die Städte noch Hotels und Gaststädten haben sich bisher auf die Touristen aus China wirklich eingestellt. Touristen aus China haben die meisten Probleme mit der Sprache und der Schrift. Nur sehr selten bieten Fluggesellschaften oder Hotels Informationen auch auf Chinesisch. Hinzu kommen andere Ess- und Trinkgewohnheiten, denen ebenfalls nur sehr wenige Hotels und Restaurants gerecht werden. Während mancherorts bereits zumindest in geringem Umfang bereits um die japanischen Touristen in Japanisch geworben wird, warten die Touristen aus der Volksrepublik hierauf noch vergeblich. Nicht jeder Chinese kann englisch, ein Umstand, der beim Werben den Gast berücksichtig werden muss. China ist schon heute auf dem vierzehnten Platz der Top 20-Quellmärkte für Deutschland nach Übernachtungen. Einen Platz vor Japan. Vollkommen außer Acht gelassen oder aufgrund bestehender Vorurteile werden die Gäste aus China als Wirtschaftskraft vernachlässigt. Gäste aus den arabischen Golfstaaten haben den Mythos, ungezügelt und grenzenlos einzukaufen. Dies mag in einigen Fällen auch zutreffen sein. Wer sich jedoch mit dem Kaufverhalten chinesischer Touristen näher beschäftigt, wird seine Denkweise gründlich überdenken müssen. China ist nicht nur der größte Markt für Luxusgüter, Chinesen kaufen auf Geschäfts- und Urlaubsreisen im internationalen Vergleich pro Kopf auch wesentlich mehr ein. Die Gäste aus China gehören zu den umsatzstärksten beim Tax-Free-Einkauf in Deutschland. 2010 betrug der Marktanteil 22,4 % am Gesamtumsatz bei einem Wachstum von gigantischen 90,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Essen ist für Chinesen gesellschaftlich überaus wichtig und währen die westlichen Restaurants in China sich vor Gästen kaum retten können, finden sich chinesische Gäste nahezu nie in Restaurants in Deutschland, China-Restaurants einmal ausgenommen.

Nicht ohne Grund machen chinesische Reiseveranstalter mit Sitz in Deutschland das Geschäft mit den eigenen Landsleuten. Aus der Not eine Tugend machte dabei der Münchner Anbieter Kaiyuan. Die Kaiyuan Information & Business GmbH bietet nicht nur Reisen, sondern bildet zwischenzeitlich auch eigene Reiseleiter aus und berät als Dienstleister auch Unternehmen und Städte im Umgang mit den Gästen aus der Volksrepublik.

In Deutschland leben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes über 80.000 Chinesen. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Chinesen ist erst seit einer Generation in Deutschland ansässig. Es sind Wissenschaftler, Mediziner, Studenten und Geschäftsleute. Sie sind nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in der Medizin, Forschung, im Computerwesen, in der Kunstszene sowie im Im- und Export zu finden. Sie alle machen auch indirekt Werbung für Deutschland und stellen neben den Vietnamesen in Deutschland die größte ostasiatische Minderheit in Deutschland. Ein Potenzial, das in Deutschland noch nicht einmal im Ansatz verstanden wurde.

Die wichtigsten 10 Städte haben einen Marktanteil von fast 40 % an allen Übernachtungen von ausländischen Gästen in Deutschland. Nur die Hälfte davon hat einen Internetauftritt in chinesischer Sprache. Andere Städte haben oftmals keine Informationen in chinesischer Sprache im Internet oder begnügen sich damit nur Teile des Internetauftrittes zu übersetzen. Es verdeutlicht, wie weit entfernt die deutsche Tourismusindustrie vom Gast aus China ist. Von den 30,3 Millionen Ausländerübernachtungen in Deutschland haben diese jedoch schon heute einen Anteil von knapp 3,5 Millionen und der jährliche Zuwachs beträgt 33 %. China wird für Deutschland mittelfristig der wichtigste Quellmarkt in Asien und so rechnet selbst das Statistisches Bundesamt mit einer Verdopplung der Gäste bis 2020. Das Riesenreich China erwacht und Deutschland schläft. Rund 3,8 Millionen Chinesen führt es 2010 auf einer Reise nach Europa. Über Zweidrittel der Umsätze gingen an Deutschland vorbei.

Auch der Münchner Reiseveranstalter Kaiyuan hat auf der Basis der Kundenbuchungen eine Statistik veröffentlicht. Die Internetseite www.kaiyuan.de zählt für Chinesen in China zu den beliebtesten Internetseiten zum Thema Deutschland. Das beliebteste Reiseziel in Deutschland ist für Chinesen die Stadt München. Danach folgen das Schloss Neuschwanstein, Köln, Stuttgart, Metzingen, Heidelberg, Berlin, Baden Baden, Hamburg und Frankfurt.

Auch europaweit ist Deutschland anhand der von Kaiyuan ermittelten Daten an erster Stelle. So schafft es auch hier die bayerische Metropole München auf den ersten Platz. Danach folgen Amsterdam, Brüssel, Paris, Luxemburg, Zürich, Innsbruck, Salzburg, Wien, Prag Venedig und Rom.

Deutschland liegt bei den beliebtesten Reiseländern auf Platz 8. Bei den Quellregionen des Incoming-Tourismus konzentriert sich die deutsche Tourismusindustrie noch immer auf Europa und die USA. Dass die asiatischen Staaten mit neun Prozent aber gerade einmal nur einen Prozentpunkt hinter den USA liegen, bleibt anscheinend unbemerkt.

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Wed, 01 Feb 2012 09:13:22 +0100 68
China möchte über 170 Milliarden Euro in die zivilie Luftfahrt investieren http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/67.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/67.html#comments china flugzeuge flughafen luftfahrt China möchte seine Flotte um 40 Prozent vergrößern und weitere 1.900 Flugzeuge erwerben.

In den letzten fünf Jahren haben die Gesamtinvestitionen in der zivile Luftfahrt in China über 116 Milliarden Euro betragen. In den kommenden fünf Jahren plant China weitere 170 Milliarden Euro zu investieren.

China will mehr Passagiere in der Luft befördern und rüstet seine Flotten auf. 1.900 Flugzeuge sollen erworben werden und damit die bereits bestehende Flotte um 40 Prozent zu vergrößern. Noch Anfang des Jahres war 700 weiteren Flugzeugen die Rede. Die aktuelle Zahl von 1.900 Flugzeuge verdreifacht die ursprünglichen Planungen.

China hat mit weltweit 112 Ländern Luftfahrt-Verträge abgeschlossen, die legale Flugrechte für chinesische Fluglinien im Luftraum dieser Länder vorsehen. Diese Rechte wurden von China jedoch noch nicht vollständig verwertet. Bisher haben die chinesischen Fluggesellschaften noch nicht einmal 50 Prozent ihres Zugangs zum amerikanischen Luftraum genutzt.

Rund 280 Millionen Inlandsflüge

"Im Jahr 2010 haben in China insgesamt rund 280 Millionen Menschen Inlandsflüge in Anspruch genommen. Dieses Jahr werden es wahrscheinlich 300 Millionen sein.", so Hongtu Zhou, Geschäftsführer des chinesischen Reiseveranstalters Kaiyuan (http://www.kaiyuan.de) mit Sitz in München. Über 57 Millionen Chinesen reisten 2010 ins Ausland. Das Wachstum betrug gegenüber dem Vorjahr damit stolze 20,4 Prozent. Im internationalen Vergleich belegt China damit den vierten Platz. Aber auch immer mehr Deutsche reisen nach China. "2010 zählte die China National Tourism Administration (CNTA) 608.600 Besucher aus Deutschland. Dies entspricht einem Wachstum von 17,37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.", so Hontu Zhou weiter. "Nicht ohne Grund haben wir für unsere deutschsprachigen Kunden eine eigene Plattform für Chinareisen und Billigflüge nach China (http://www.tochina.de) geschaffen."

Größter Flughafen der Welt wird bis 2015 in Peking aus dem Boden gestampft

Der neue Flughafen mit einer Größe von 54 Quadratkilometern wird im Bezirk Daxing, etwa 28 Kilometer südlich von Peking, errichtet. Nach der Fertigstellung des neuen Flughafens mit neun Start- und Landebahnen soll er für 80 Millionen Fluggäste ausgerichtet sein. Der neue Flughafen ist nötig, da der Peking Capital International Airport (BCIA) mit 73 Millionen Passagieren im Jahr an seine Leistungsgrenze stößt. Letztes Jahr löste BCIA den Flughafen London Heathrow als zweitgrößten Flughafen der Welt ab und liegt jetzt lediglich hinter dem Flughafen in Atlanta. 120 Millionen Passagiere im Jahr würden Peking allerdings zum größten Luftverkehrskreuz der Welt katapultieren.

Pekings Stadt- und Verkehrsplaner rechnen bis 2015 mit einem Passagieraufkommen von 120 Millionen. Dieses Passagieraufkommen kann nur über beide Flughäfen gemeinsam gestemmt werden. Obwohl der neue Flughafen noch weiter vom Zentrum entfernt sein wird, können Fluggäste das Zentrum innerhalb von einer halben Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

45 neue Flughäfen bis 2015

China hat derzeit 175 Verkehrsflughäfen in Betrieb. Bis 2015 sollen, nach Angaben der Civil Aviation Administration of China (CAAC), landesweit 45 neue Flughäfen gebaut werden. Ziel Chinas ist es jedoch nicht nur, die Infrastruktur zu verbessern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Fluglinien zu steigern. Ausländische Fluggesellschaften gewinnen bislang die Oberhand im lukrativen internationalen Reisemarkt. Die Statistiken zeigen, dass inländische Luftfahrtunternehmen nur 46 Prozent des internationalen Personenverkehrs und weniger als 30 Prozent des internationalen Frachtverkehrs abwickeln.

Pünktlichkeit der chinesischen Airlines auf Tauchgang

Zwischen 2005 und 2009 waren durchschnittlich 81 Prozent der Flüge pünktlich. Schwankungen waren marginal. Ein erhöhtes Flugaufkommen, stärker ausgelastete Flughäfen und Flugstrecken sowie eine Vielzahl an Schlechtwetterperioden haben nach Ansicht der CAAC zu einer Verschlechterung geführt.

Nach der aktuellen Statistik ist die China Eastern Airlines mit 79,04 Prozent die pünktlichste Airline in China. Die Große Air China kann mit 73,77 Prozent nur Platz sechs belegen. Das Schlusslicht bildet Shenzhen Airlines mit 71.34 Prozent.

Das wachsende Passagieraufkommen in China führte erstmals seit 2005 zu einer Verschlechterung der Pünktlichkeit bei den chinesischen Airlines. Landesweit sank der Wert auf 76 Prozent. Dies geht aus einer Statistik der Civil Aviation Administration of China (CAAC) hervor.

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Wed, 23 Nov 2011 03:42:17 +0100 67
200 Millionen Euro zur Erhaltung der Chinesischen Mauer http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/66.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/66.html#comments china chinareisen mauer jiayuguan Das Weltkulturerbe "Große Mauer" oder auch "Chinesische Mauer" soll bei Jiayuguan mit 233 Millionen Euro restauriert werden.

Die Chinesische Mauer ist längst zu einem Symbol für China schlechthin geworden. Für viele Ausländer ist der Begriff "Chinesische Mauer" oder "Große Mauer" gleichbedeutend mit China, denn die allermeisten Menschen haben schon in der Schule im Erdkunde-Buch von der Chinesische Mauer als einem Weltwunder gelesen.

Die meisten Urlauber auf China Reisen zieht es zu den Abschnitten Badaling, Mutianyu oder Simatai bei Peking. Der Jiayu-Pass bei Jiayuguan wird jedoch als der prachtvollste Pass nicht nur auf der Chinesischen Mauer, sogar auch auf der Welt bezeichnet.

Am 18. November 2011 hat die Stadtregierung Jiayuguan in der nordwestchinesischen Provinz Gansu mit dem neuen Projekt zur Erhaltung der Chinesischen Mauer begonnen. Das Projekt, welches hauptsächlich durch die Zentralregierung in Peking finanziert wird, schließt Restaurierungsarbeiten an Bereichen der Chinesischen Mauer in der Stadt Jiayuguan ein. Bekannt ist bei Jiayuguan vor allem der Jiayu-Pass. Mit den 233 Millionen Euro soll jedoch nicht nur der Jiayu-Pass renoviert werden. Eingeschlossen in das Projekt ist auch der Bau eines Themenparks über Weltkulturerbe und ein Inspektionszentrum für Weltkulturgüter.

Der Jiayu-Pass bei Jiayuguan war der westliche Ausgangspunkt der Chinesischen Mauer in der Ming-Dynastie, der durch 168-jährigen Aufbau und Renovierung unter allen Pässen der Mauer am besten erhalten wurde. Zusammen mit dem Shanhai-Pass im Osten gehört der Jiayu-Pass (Jiayuguan) zu den berühmtesten Pässen auf der Mauer. Gleichzeitig hat der Jiayu-Pass zu einer der wichtigsten Stationen der Seidenstraße auf dem Festland gezählt. Im Jahr 1987 wurde er von UNESCO in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.

2008 ergab eine landesweite Untersuchung, dass die exakte Länge der Chinesischen Mauer der Ming-Dynastie 8.851,8 Kilometer betrug.

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Tue, 22 Nov 2011 02:43:30 +0100 66
Air China bietet zukünftig eine Mischung aus Intranet und Internet auf W-LAN-Basis http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/65.html http://www.tochina.de/aktuelle-ereignisse/articles/65.html#comments china intranet internet flug flugzeug Via Wifi können Fluggäste bei Air China jetzt im Flugzeug kostenlos im WLAN surfen.

Damit bei den Fluggästen zukünftig keine Langeweile mehr aufkommt, startete Air China mitte November einen neuen W-LAN-Service. Der angebotene Service ist eine Mischung aus Intranet und Internet.

Ein Intranet, von lateinisch intra für "innerhalb" und englisch net für "Netz", ist ein Rechnernetz, das im Gegensatz zum Internet nicht öffentlich ist. Auch wenn während des Fluges keine Verbindung zum Internet besteht, können die Fluggäste dennoch Emails verfassen oder ein Hotelzimmer in der Zielstadt buchen. Nach der Landung werden alle Emails und Bestellungen automatisch verschickt.

Auch während des Fluges können diverse Dienstleistungen genutzt werden, sofern der Fluggast über ein Tablet-PC oder Laptop verfügt, welches mit WIFI ausgestattet ist. Smartphones müssen an Bord allerdings immer ausgeschaltet bleiben und können deswegen auch nicht als Empfangsgeräte verwendet werden. Online können Bücher gelesen und Filme angeschaut werden. Darüber hinaus können die Fluggäste untereinander online chatten.

Zukünftig soll bei Air China auch ein Internetzugang während des Fluges verwirklicht werden. Da hierfür spezifische Anlagen ins Flugzeug eingebaut werden, die den Informationsaustausch zwischen der Erde und der Maschine in der Luft ermöglichen, wird dieser Service eventuell jedoch nicht kostenlos sein. Das jetzt eingeführte Angebot aus Intranet und Internet wird jedoch nach Aussage von Air China auch zukünftig kostenlos sein.

Air China ist nach der China Southern Airlines die zweitgrößte Fluggesellschaft der Volksrepublik China mit Sitz in Peking und Mitglied der Luftfahrtallianz Star Alliance. Air China bietet auch Direktflüge zwischen Deutschland und China an. Drehkreuze von Air China sind der Flughafen Peking, der Flughafen Shanghai-Pudong und der Flughafen Chengdu.

Der erste Flug mit dem neu angebotenen Service erfolgte auf der Flugverbindung zwischen Peking und Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Es ist das erste Mal, dass ein solcher Service auf inländischen chinesischen Strecken angeboten wird. Künftig soll auch auf anderen Flügen von Air China der WLAN-Dienst umsonst angeboten werden.

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Wed, 16 Nov 2011 04:30:10 +0100 65