China boomt und der Tourismus boomt ungebremst mit. Sowohl als Herkunftsland von Touristen als auch als Reiseziel.

China wird nach Aussage der Welttourismusorganisation voraussichtlich bis 2020 das weltweit größte Reiseland der Welt werden. Schon heute ist die Zahl der chinesischen Touristen die ins Ausland reisen höher als die Anzahl der Touristen, die nach China kommen.

China investierte in den letzten Jahren massiv in die touristische Infrastruktur. Durch neue Flughäfen, den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn, neue Hotels und einer verbesserten Servicequalität, ist das Reisen durch das Reich der Mitte für die Gäste nun noch komfortabler und angenehmer geworden. Das Hauptaugenmerk in der chinesischen Tourismusindustrie wird in den nächsten Jahren vor allem auf die Verbesserung der Qualität und der Sicherheit gelegt. Dafür sollen in Zukunft verstärkt Airlines, Hotels, Fahrzeuge und der Dienstleistungssektor kontrolliert werden.

Im Jahr 2010 zählte die China National Tourism Administration (CNTA) 608.600 Touristen aus Deutschland. Der Zuwachs entspricht einem Wachstum von 17,37 Prozent gegenüber 2009. Das Wachstum ist ein deutliches Anzeichen, dass Chinareisen auch in der Bundesrepublik Deutschland immer beliebter werden. Die Welttourismusorganisation (UNWTO) rechnet damit, dass die Volksrepublik China schon in fünf bis sieben Jahren, spätestens aber bis 2010 zum international beliebtesten Reiseziel werden wird.

Auch die Chinesen reisen nicht minder wenig. Über 57 Millionen Chinesen reisten 2010 ins Ausland. Das Wachstum betrug gegenüber dem Vorjahr damit stolze 20,4 Prozent. Im internationalen Vergleich belegt China damit den vierten Platz. China ist demnach nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern auch ein Motor für den internationalen Tourismus.

Nachdem sich China bereits heute zum größten Herkunftsland von Touristen in ganz Asien entwickelt hat und gleichzeitig das drittbeliebteste Reiseziel der Welt ist, wird derzeit innerhalb Chinas der größte Markt für Binnentourismus aufgebaut.

Aktuellen chinesischen Statistiken zufolge belaufen sich die Einnahmen aus dem Tourismus in den ersten neun Monaten 2011 bereits auf knapp 186 Milliarden Euro. Damit sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Einnahmen aus dem Tourismus bereits um 17 Prozent gestiegen. Schon heute gehen die chinesischen Behörden davon aus, dass bis zum Ende des Jahres die Einnahmen knapp 250 Milliarden erreichen werden.

Nur wenige Reiseveranstalter haben sich bis heute auf die steigende Zahl der chinesichen Touristen eingerichtet, so Hongtu Thou vom Reiseveranstalter Kaiyuan Information & Business GmbH in München. Die Kaiyuan Information & Business GmbH ist eines der führenden Unternehmen in Deutschland für Reisen aus und nach China.

Touristen aus China haben die meisten Probleme mit der Sprache und der Schrift. Nur sehr selten bieten Fluggesellschaften oder Hotels auch auf Chinesisch. Hinzu kommen andere Ess- und Trinkgewohnheiten, denen ebenfalls nur sehr wenige Hotels gerecht werden.

Touristen aus Europa die nach China reisen, haben trotz der Sprache wesentlich weniger Probleme, so Hongtu Zhou, weiter. Gerade die internationalen Hotels, die es in nahezu jeder Stadt in China gibt, haben immer auch einen englischsprachigen Service. Vereinzelt gibt es sogar einen deutschsprachigen Service. Auch auf eventuelle Notfälle ist man in China besser als in Europa eingereicht. Notrufe können in China schon heute in englischer Sprache getätigt werden.

Die einstige Seidenstraße ist bis heute weit und breit allgemein bekannt, weil sie einst als eine Freundschaftsbrücke der Völker Europas und Asiens die beiden Kontinente miteinander verband.

Mittlerweile gehört die Seidenstrasse zu den wichtigsten Reisewegen der Welt. Sie ist ein fester Bestand des chinesischen Tourismus. In alten Zeiten war die Seidenstraße ein wichtiger Handelsstrecke zwischen dem europäischen und dem asiatischen Erdteil. Sie führte von der heutigen Stadt Xian durch Shaanxi, Gansu, Ningxia, Qinghai, Xinjiang, das Pamir-Hochland/Pamir-Gebirge, Zentral- und Westasien bis an das Europäisches Mittelmeer. Die Seidenstraße hatte eine Länge von mehr als 7000 km. Eine über 4000 Kilometer lange Strecke davon lag in China.

In der Zeit der mehr als 2000 Jahre langen Weiterentwicklung bescheinigte die Seidenstraße den Wandlung der Zeiten. Ihre Ruinen, die bis heute noch zu finden sind, sind die besten Beweise für den kulturellen Verständigung zwischen China und dem Westen. Die Seidenstraße ist nun in die Geschichte der Zuneigung zwischen den europäischen und asiatischen Völkern eingetragen. Dieser ungemein lange und alte Handelsweg trug viel zum kulturellen Austausch zwischen China und dem Westen sowie zum Handelsverkehr zwischen Asien und Europa bei. Die chinesische Lebensart wurde entlang der Seidenstrasse nach Westen gebracht. Die westliche Kultur kam in die umgekehrte Richtung nach China. An der ehemaligen Seidenstraße finden sich zahlreiche historische Kulturrelikte, wie etwa die Terrakotta-Armee des Kaisers Shi Huangdi der Qjn-Dynastie (221-207 v. Chr.), die als das achte Weltwunder der Welt bekannt ist, die Mogao-Grotten (die „Kunstschatzkammer des Ostens"), die Stadtruine des Königsreichs Loulan und die Alfostadt Gaochang sowie die „flammenden Berge", Putaogou (Weintrauben-Tal), die Vogelinsel in Qinghai und der „Tianchi" (Himmelssee) am Tianshan-Gebirge.

Zu beiden Seiten der früheren Seidenstraße leben verschiedene nationale Minoritäten, wie zum Beispiel Mongolen, Hui, Uiguren und Kasachen. Sie sind gastlich und bewillkommnen mit Gesängen und Tänzen die Gäste. Sie pflegen immer noch ihre einzigartige Tradition, ihre althergebrachten Lebensgewohnheiten und ihren Glauben. Sie haben der damaligen Seidenstraße neue Lebendigkeit gegeben und diese noch fesselnder gemacht.

Noch heute enthält die ehemalige Seidenstraße nach wie vor große Reiz. Sie steht auf der Hitliste der Urlauber. Mit der Durchsetzung der Politik, Westchina in großem Grad zu erschließen, werden die Landschaftsgebiete, durch die die alte Seidenstrasse verlief, permanent nach außen geöffnet. Die Infrastruktur in diesen Gebieten wird ununterbrochen verbessert. Der Aufbau der an der Seidenstraße liegenden Städte bringt neue Veränderungen. Neue Reiserouten werden unentwegt angeboten. Es lohnt sich, der alten Seidenstraße längs zu reisen!

Die Volksrepublik China erkannte das touristische Wirkungsfähigkeit sehr bald, indem es in den späten 1970ern seine Türen für ausländische Touristen öffnete. Dies führte dazu, dass viele Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler entlang der Seidenstrasse restauriert wurden und man von offizieller Seite Sorge für die Erhaltung dieser Monumente trägt. Überdies wurde mit archäologischen Ausgrabungen dem Leben entlang der Seidenstrasse nachgespürt.

Unterschiedliche Reiserouten sind zu empfehlen, wie etwa Reiserouten zur Betrachtung von Attraktionen, zur Expedition in Sandwüsten und zur wissenschaftlichen Erkundigung. Dabei können Sie die jahrtausendelange Vergangenheit und die moderne Kultur des alten Reiches im Osten kennen lernen. China freut sich, Sie an der alten Seidenstraße begrüßen zu dürfen!

Seidenstrasse Reisen können Sie auch über tochina.de Chinareisen buchen. Mehr über die Seidenstrasse in China finden sie auf "Chinas Seidenstrasse".

Hainan, das chinesische Hawaii, lockt mit Sommer, Sonne, Strand und Zollfreiheit.

Chinas Hawaii lockt Touristen mit Zollfreiheit

Wem Hawaii zu weit weg ist, der soll ganz einfach nach Hainan reisen. Hainan wird mit Sicherheit alle Erwartungen der Besucher an ein tropisches Traumreiseziel erfüllen. Strand, Tauchen und Meeresfrüchte, das sind die drei Schlagwörter für Hainan. Nun möchte Hainan die Besucher und Touristen mit einem Zollfreien Einkauf anlocken.

Seit dem 1. Januar 2011 gilt in ausgewählten Geschäften für Touristen aus dem Ausland, Hongkong, Macau und Taiwan eine Mehrwertsteuererstattung von 11 Prozent des Warenpreises. In den Genuss des Rabattes kommt, wer an einem Tag in einem Kaufhaus auf Hainan Waren im Gesamtwert von über 800 Yuan (93 EUR) erwirbt. Insgesamt 324 Artikel aus 21 Warenkategorien wie Kleidung, Kosmetika. Uhren, Schmuck, elektronische Geräte, Schreibwaren, Sportartikel und Möbel sind in die Regelung einbezogen.

Das Programm ist Teil des ehrgeizigen Versuchs, Hainan, das lange Zeit von der Landwirtschaft geprägt war, in eine internationale Tourismusdestination zu verwandeln. Durch die Zollvergünstigung sollen Besucher aus dem Ausland angelockt werden, wovon man sich eine Verbesserung der Einkommenssituation in den ausgedehnten und unterentwickelten ländlichen Regionen der Insel verspricht. Bis zum Jahr 2015 soll die Tourismusindustrie zu acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Insel beitragen, bis 2030 sollen es dann mehr als 12 Prozent sein.

In den letzten Jahren landeten Scharen von Touristen an den Sandstränden der Insel und brachten neuen Schwung in die darbende Wirtschaft. In den ersten elf Monaten des Jahres 2010 hat die Tourismusbranche auf Hainan einen Umsatz von fast 23 Milliarden Yuan (2,7 Milliarden EUR) erwirtschaftet, 20,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Aber trotz attraktiver Hotelanlagen und zauberhafter Landschaft muss das Eiland erst noch den internationalen Markt erobern. Von den 23 Millionen Übernachtungen, die von Januar bis November 2010 verbucht werden konnten, stammten nur 2,6 Prozent von ausländischen Gästen.

Einkäufe ausländischer Touristen machen gerade einmal zwanzig Prozent des Gesamtumsatzes in Hainan aus. Von der Zollfreiheit verspricht man sich eine Verdoppelung auf vierzig Prozent. Dies entspräche dem Durchschnittswert in Industriestaaten.

Die Praxis der Mehrwertsteuererstattung, die von Schweden in den 1980er eingeführt worden ist, hat sich mittlerweile in mehr als 50 Ländern und Regionen der Welt etabliert, darunter die EU, Australien und Japan. Als starker Anreiz für die Tourismusindustrie hat es in Asien vielfach den Weg zum Wirtschaftswunder geebnet.

Hongkong ist zweifelsohne das duty-free Paradies schlechthin. Bevor Hainan dem Sonderverwaltungsgebiet in dieser Hinsicht Konkurrenz bieten kann, ist es noch ein weiter Weg.

Ganz gleich, ob es sich um die großen Markennamen handelt, Sportschuhe oder Kameras, Hongkong habe stets das Neueste zum günstigsten Preis zu bieten.

Am 1. September 2009 wurde in Sanya, dem Wirtschaftszentrum im Süden der Insel, der erste duty-free shop außerhalb des Flughafengeländes eröffnet. Im Warenangebot sind hochwertige Kosmetika und Schmuck. Das Geschäft steckt aber noch immer in den roten Zahlen, was darauf zurückgeführt wird, dass nur ausländische Touristen als Kundschaft in Frage kommen. In China neigen Entscheidungsträger zu einer schrittweisen Implementierung neuer Regelungen, außerdem brauche die Geschäftswelt von Hainan und die Zollverwaltung ausreichend Zeit, um sich mit der Steuererstattung vertraut zu machen.

Tourismusindustrie in China verzeichnete 2010 einen Zuwachs um 20 Prozent.

Chinas Tourismusindustrie boomt

Mit einem Umsatz von 234.800.000.000 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 erzielte Chinas Tourismusindustrie einen 20 prozentigen Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vohrjahr. Die Branche ist damit wieder aus dem Schatten der internationalen Finanzkrise herausgetreten.

Der gestiegene Umsatz ist nicht nur auf den Tourismus mit ausländischen Gästen zurückzuführen. Mit rund 2,1 Milliarden Inlandsreisen wurde auch hier nach Angaben der National Tourism Administration (NTA) der Umsatz um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Auch im Bereich Inbound-Tourismus konnte mit einem Zuwachs von sechs Prozent ein Umsatz von 45.000.000.000 US-Dollar erzielt werden.

Nach Ansicht des Direktors der NTA Shao Qiwei steht der Tourismusbranche in China ein goldenes Zeitalter bevor. Sowohl die Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen als auch die Optimierung hinsichtlich abwechslungsreicheren Reisen, werden auch in Zukunft die Umsätze weiter ansteigen lassen.

Shao Qiwei verwies auch auf die Vorhersage der World Tourism Organization. Diese prognostiziert, dass China das weltweit größte Touristenziel im Jahr 2015 werden wird.

Quellen: China Daily / tochina.de

Über eine Million Chinesen reisten 2010 in die USA.

USA beliebtestes Reiseziel für Chinesen

San Francisco, Los Angeles, Las Vegas und Hawaii. Touristen aus China reisen besonders gerne in die USA. 2010 besuchten über eine Million Touristen aus China die Vereinigten Staaten. Dies entspricht einem Wachstum von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Klassische USA-Rundreisen sind dabei bei den Chinesen genauso beliebt wie Spezialangebote zu Spielen der NBA, Shoppingtouren und Reisen innerhalb des chinesischen Neujahrsfestes. Zwischenzeitlich haben zahlreiche Restaurants und Hotels auf die Gäste aus China reagiert und bieten Informationen und Dienstleistungen auch in chinesischer Sprache an.

Weltweit gaben Touristen aus China rund 44 Milliarden US-Dollar im Ausland aus. Damit liegen nach einem Bericht der World Tourism Organization Touristen aus China weltweit auf dem vierten Platz. Mehr Geld für Reisen geben nur Touristen aus Deutschland, der USA und Großbritannien aus.

Seit vielen Jahren veranstaltet die Kaiyuan Information & Business GmbH erfolgreich Reisen aus Europa nach China bzw. aus China nach Europa. Egal ob Flugtickets, Mietwagen, Fähren oder Hotels. Als IATA-Agentur kann die Kaiyuan Information & Business GmbH seinen Kunden einen weltweiten Rundum-Service bieten. Für Reisen aus Europa nach China werden alle Dienstleistungen unter der Marke tochina.de angeboten.


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