Die Stadt Dunhuang in der Provinz Gansu, die bekannt ist für ihre buddhistischen Fresken in den Mogao-Höhlen, halbiert in der Nebensaison ihre Eintritts- und Hotelpreise.

Vom 1. November bis zum 30. April kostet ein Besuch in den Mogao-Grotten, eine UNESCO-Welterbestätte, 80 Renminbi oder 9,1 Euro, im Vergleich zu 160 Renminbi pro Person während der restlichen Zeit des Jahres, wie ein Sprecher der Touristenverwaltung der Stadt am letzten Donnerstag mitteilte.
Besucher in der Nebensaison würden außerdem Zugang zu fünf zusätzlichen Höhlen haben, die sonst für Besucher beschränkt sind, so Wang Binyin, Leiter des Verwaltungsbüros. Neben den Mogao-Grotten, so Wang weiter, seien auch andere Sehenswürdigkeiten der Stadt für Reisegruppen im Preis reduziert. Unter anderem gebe es ein Paket, bei dem man zwölf Eintrittskarten zum Preis von zehn für den berühmten Yueya-See bekommen kann, ein mondsichelförmiger See, der von Wüste umgeben ist.
Um Touristen auch im Winter für die Provinz Gansu zu begeistern, arbeite seine Verwaltung an der Förderung neuer Touristenrouten im Winter und Frühjahr, darunter Expeditionen in die Wüste Gobi und zu Gletschern, so Wang weiter. Die Stadtregierung werde außerdem Flugrouten zwischen Dunhuang und großen Touristenstädten bezuschussen, darunter Beijing, Shanghai, Xi'an, Lanzhou und Urumqi, um zu gewährleisten, dass Flüge während der Winterferien zur Verfügung stehen.
Dunhuang war eine reiche Oasenstadt und ein Hauptort entlang der alten Seidenstraße. Die Fresken in den Mogao-Grotten sind einige der am besten erhaltenen Beispiele der buddhistischen Kunst in China. Die Mogao-Grotten wurden im Jahr 1987 von der UNESCO als erste Welterbestätte in China gelistet.
Quelle: Fremdenverkehrsamt der VR China
Die Mogao-Grotten, die auch den Namen Tausend-Buddha-Grotten hat, liegen ungefähr 25 Kilometer südöstlich der Stadt Dunhuang in der Provinz Gansu.
Die Mogao-Grotten nahe der Stadt Dunhuang in der Provinz Gansu (chinesisch: 甘肃) gelten weltumspannend als die monumentalste und am besten erhaltene buddhistische künstlerische Schatzkammer. In 1987 sind die Mogao-Grotten in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. Die Welterbekommission hat sie mit folgenden Worten bewertet: "Die Mogao-Grotten sind weltweit bekannt für ihre Statuen und Wandmalereien. Sie haben die über 1000 Jahre andauernde buddhistische Kunst gezeigt. Die Mogao-Grotten in Dunhuang gelten weltweit als die größten und am besten erhaltenen buddhistischen Relikte".
Die Mogao-Grotten, die auch den Namen Tausend-Buddha-Grotten hat, liegen ungefähr 25 Kilometer südöstlich der Stadt Dunhuang (chinesisch: 敦煌). Sie sind in die Felswand des Ostabhangs des Berges Mingsha Shan (chinesisch: 鸣沙山) gearbeitet und verlaufen entlang des Berges auf einer Länge von 1600 Meter.
Die Mogao-Grotten in Dunhuang in der Provinz Gansu (chinesisch: 甘肃) wurden ursprünglich um 366 n.u.Z. gebaut. Unter mehreren Dynastien haben die Grotten ständig zugenommen. Während der Tang-Dynastie im 7. Jahrhundert wurden dort bereits mehr als 1000 Buddhagrotten gebaut. Aus diesem Grund werden die Mogao-Grotten auch als "die Tausend-Buddha-Grotten" bezeichnet.
Heute bestehen die Mogao-Grotten aus 750 Höhlen mit deutlich mehr als 3000 Skulpturen und großartigen Wandmalereien. Zusätzlich fand man in den Hölen etwa 50.000 handgeschriebene Dokumente, vielfältige Kulturgegenstände wie Seidenmalereien, Holzschnittbilder, Stickereien und Kalligraphien.
In der Höhlenkunst nehmen die massenhaften Wandfresken einen besonders wichtigen Platz ein. Es sind schwerpunktmäßig Porträts von Buddhas und Himmelskönigen, Gemälde über buddhistische Religionsgeschichten, Fresken über die Punya-Sutra, Bildergeschichten, Zeichnungen über chinesische Mythen und verschiedene Dekorationsmalereien, Porträts von Persönlichkeiten und verschiedene Dekorationsmalereien. Alle Kunstwerke geben uns Aufschluss über Politik, Wirtschaft und Kultur, über das Alltagsleben verschiedener Gesellschaftsschichten, über Sitten und Gebräuche der Nationalitäten sowie über den Handels- und Kulturaustausch zwischen China und dem Ausland. Aus diesem Grund werden die Grotten auch als ein Abbild der Geschichte zwischen dem 4. und 14. Jahrhundert bezeichnet. Daran kann man auch das harmonische Verschmelzen der ausländischen Kultur mit der inländischen Kultur erkennen.
Die Mogao-Grotten waren nicht nur ein Zentrum der Kunst, sondern auch der Gelehrsamkeit. 1900 entdeckte der taoistische Abt Wang Guolu zufällig jene berühmte "zugemauerte Bibliothek" mit mehr als 50.000 Dokumenten. Danach begann die traurige und schmachvolle Geschichte der Mogao-Grotten. Die Nachricht von dem Fund der "zugemauerten Bibliothek" rief westliche Forscher auf den Plan. Jahrzehntelang raubten Forscher zahlreiche Schriftrollen, bemalte Bannern und Kunstwerke, die heute noch in England, Frankreich, Russland und Japan gesehen werden können.
Nach der Entdeckung der "zugemauerten Bibliothek" haben mehrere chinesische Wissenschaftler begonnen, die Dokumente in Mogao-Grotten (chinesisch: 莫高窟) zu erforschen. 1910 wurden die ersten Monographien zur Erforschung der Dokumente in Dunhuang (chinesisch: 敦煌) veröffentlicht. In den letzten Jahren haben Forscher aus allen Ländern weltweit mit großen Interessen weitere Forschungsarbeite unternommen. Forscher aus China haben dabei bereits Forschungsergebnisse von großer Bedeutung erzielt.
Weil die Mogao-Grotten in der Festung der "Seidenstrasse" liegen, gelten die Mogao-Grotten auch als ein Verknüpfungsort der östlichen und westlichen Religionen, Kulturen und Kenntnisse.
Um dem Verfall der unersetzlichen Bilder vorzubeugen, sind die Grotten heute verschlossen. Besucher werden nur in Gruppen in ausgewählte Grotten gelassen. In den Grotten ist keine Beleuchtung installiert. Wer spezielle Grotten besichtigen möchte, muß einen Sonderantrag stellen und hohe Gebühren zahlen. Trotz aller Beschränkungen ist die Besichtigung der Mogao-Grotten in Dunhuang ein Erlebnis. Die Mogao-Grotten sind ein fester Bestandteil von China Reisen entlang der Seidenstrasse.
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